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Das Gyko feiert seinen 40. Geburtstag

Am Samstag, dem 24.9.2016, war es soweit – das GyKo feierte sein 40jähriges Bestehen. Die Schule hatte eingeladen, wegen der starken Nachfrage wurden vorsorglich Eintrittskarten ausgegeben. Trotz des Samstagabends war die Aula bis auf den letzten Platz besetzt.

Aktive und ehemalige Schüler und Lehrer sowie zahlreiche Ehrengäste konnte der stellvertretende Schulleiter Alexandros Syrmoglou begrüßen, darunter der erste Bürger der Stadt Korschenbroich, Bürgermeister Marc Venten, der Bundestagsabgeordnete und Schülervater Ansgar Heveling sowie zahlreiche Vertreter des Stadtrates, der Korschenbroicher Vereine und Schulen sowie die Kooperationspartner des GyKo. Auf Betreiben des Schulleiters und des Festausschusses war es eine fröhliche und kurzweilige Feier. Fulminant wie immer spielte das Schulorchester unter der Leitung von Katharina Storck in verschiedenen Programmpunkten Stücke wie „The Final Countdown“ und Themen aus James-Bond-Filmen und unterstützt vom Mittel- und Oberstufenchor unter der Leitung von Regine Saus „Nessum dorma“ aus Turandot.  Das GyKo hat jetzt auch eine eigene Hymne, komponiert vom Abiturienten des Jahrgangs 2016 Michael Singendonk und getextet vom Kurs „Musik und Sprache“. Die Welturaufführung  wurde an diesem Abend begeistert aufgenommen.

Bürgermeister Marc Venten gab einen politischen Rückblick auf die Entstehensgeschichte unseres Gymnasiums. Dabei hob er die Bedeutung eines eigenen Gymnasiums für die Stadt Korschenbroich hervor und bedankte sich bei allen Lehrern und anderen Beteiligten, die zum Gelingen und zum guten Ruf des GyKo beitrugen und beitragen.

Schulleiter Uwe Roscheck führte die Anwesenden vierzig Jahre zurück, als der erste Direktor des GyKo Dr. Meinulf Barbers mit nur wenigen Kollegen und fünf Klassen 1976 den Schulbetrieb managen musste. Er zeigte auf, wie sich das Gymnasium im Laufe der vier Jahrzehnte geändert hat. Eins aber, so Roscheck, sei am GyKo geblieben: Die Schüler, ihr Wohl und ihre (Aus)Bildung stehen nach wie vor im Mittelpunkt des Geschehens, auch wenn die Zeiten härter geworden seien. Roscheck bedankte sich noch einmal ausdrücklich bei seinem Kollegium, aber auch bei der Elternschaft, dem Verein der Förderer und Freunde des GyKo und bei der Stadt Korschenbroich für die konstruktive Arbeit und gute Zusammenarbeit.

In einer humorvollen Rede schaute die erste Schülersprecherin des GyKo Sabine Mistler auf ihre Schulzeit zurück. Die Atmosphäre und die gute Ausbildung haben in ihr den Wunsch geäußert, ebenfalls Lehrerin zu werden. Mittlerweile ist sie Mitglied des Hauptpersonalrates beim Ministerium für Schule und Weiterbildung und stellvertretende Vorsitzende des Philologenverbandes des Landes NRW. Das GyKo habe in ihr ein gutes Fundament für ihre Bildung und ihren Charakter gelegt und dafür bedankte sie sich ausdrücklich bei der Schule.

Aber nicht nur Reden prägten den Abend. Die Englischlehrerin Marlies Thüer zeigte mit Schülern aus der 5b, wie der Englisch-Unterricht vor vierzig Jahren aussah und wie er heute stattfindet. Das Publikum dankte dem Auftritt der Theatertruppe mit tosendem Applaus.

Die Physikfachschaft mit den Fachlehrern Tobias Böhlefeld, Dr. Peter Heider, Melanie Pfäffle und Heiner Platzbecker führte vor, wie man Schüler für das Fach Physik begeistert. Mit etlichen praktischen Beispielen zeigten sie Methoden und Aufgaben. Einige davon, so Heiner Platzbecker, könnten dazu führen, dass der Nobelpreis demnächst an Teilnehmer von Physikkursen des GyKo geht. (Abschnitt tritt den Programmpunkt nicht)

Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt der ehemaligen stellvertretenden Schulleiterin Dorothea Hoelper, die vor kurzem ihren achtzigsten Geburtstag feierte. Sie hat es tatsächlich geschafft, eine große Zahl Schülerinnen ihres Sportkurses aus dem ersten Abiturjahrgang zusammenzutrommeln und mit ihnen eine originale Gymnastikchoreographie vorzuführen – zur Originalmusik und ebenso mit den roten Bällen aus den 80ern. Ihr wurde allerdings von den ehemaligen Schülerinnen zur Bedingung gemacht, dass sie mittanzen müsse. Als Kontrast zum damaligen – übrigens nach Geschlechtern getrennten – Sportunterricht trat die Unterstufen-Tanzgruppe des Jahres 2016 unter der Leitung von Sportlehrerin Sandra Heller-Kremer auf. Hier konnte man feststellen, dass sich nicht nur die Musik geändert hat, sondern auch die komplizierter gewordenen Bewegungsabläufe. Beide Vorführungen wurden begeistert von rhythmischem Mitklatschen und tosendem Applaus begleitet.

Zum Schluss wartete der Verein der Freunde und Förderer des GyKo mit einer Überraschung auf. Der Vorsitzende Udo Witte überreichte dem Gyko als Geburtstagsgeschenk   eine Kollektion von GyKo-Kleidungsstücken, die in einer Modenschau präsentiert wurde. Unter der Moderation des Schülersprechers Vincent Murakami führten Schülerinnen und Schüler verschiedener Jahrgangsstufen T-Shirts, Sweatshirts, Kapuzenshirts und Pullover in verschiedenen Ausführungen und Farben vor.

Im Anschluss an die Feier gab es noch Gelegenheit, bei Sekt und Laugenbrezen auf vierzig Jahre GyKo zurückzublicken und auf weitere vierzig Jahre anzustoßen. Davon machten viele Ehemalige und Aktive bis spät in die Nacht regen Gebrauch.

Peter Uhler

Impressionen von der 40-Jahres-Feier

Seite: 1 von 1 | Bilder: 1 bis 18

05.10.2016

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